Wie du mit emotionalem Essen umgehen kannst

Essen mit allen Sinnen ist bei vielen Menschen eher zur Seltenheit geworden. Oft schlingen wir unsere Nahrungsmittel nebenbei hinunter. Meist sogar ohne wirklichen Hunger. Teilweise haben wir verlernt, auf unser Hungergefühl zu hören, da der Großteil unseres Essens emotional bestimmt ist. Wir essen bei Stress, Wut, Langeweile, Druck, Angst etc. Und gerade in diesen Situationen greifen wir meist nicht zu Gemüse und Salat. Hier brauchen wir den “richtigen” Stoff.

Emotionales Essen

Ich griff früher vor Allem unter Druck und Anspannung zu Süßigkeiten. Danach fragte ich mich beim Anblick der Süßigkeitenverpackungen ganz schockiert, ob ich das alles ganz alleine verputzt hatte. Selbstvorwürfe rundeten dann mein ungesundes Verhalten noch ab. Ich will Süßigkeiten nicht per se verteufeln. Doch diese großen Mengen sind schlichtweg ungesund.

Was hat mir geholfen? Zum einen konnte ich das unbändige Verlangen nach Süßigkeiten durch viele Jahre Fastenzeit mit Zuckerverzicht minimieren. (Vielleicht hast du meinen BLOG Artikel zu diesem Thema gelesen). Zum anderen lernte ich, mich genau zu beobachten und zu analysieren.

In welchen Situationen und aus welchen emotionalen Gründen greifst du zu Süßem/Alkohol o.Ä.?

Was bräuchtest du in dieser Situation wirklich? Ist es ein Gespräch mit einem lieben Menschen? Ein Lauf in der Natur, um Druck abzubauen? Eine Umarmung, um dich geliebt zu fühlen? Eine Meditation, um dich zu entspannen? Ein Spaziergang, damit du nicht zu Hause rumsitzt? Ein gutes Buch? Enormes Verlangen nach Zucker klingt oft oberflächlich und nach einem Luxusproblem. Doch die Wurzel des ganzen Übels sitzt meist viel tiefer. Bei vielen Menschen liegt es an mangelnder Selbstliebe. Diese Selbstliebe kannst letztendlich nur du dir selbst geben. Daher heißt es ja auch SELBST-Liebe. Deine SELBST Liebe (wieder) zu entdecken ist ein stetiger Prozess.

Aus welchen Gründen du auch immer zu Süßem oder einer anderen Ersatzdroge greifst, mach es dir bewusst. Stell fest, woran es bei dir hakt. Und dann darfst du kreativ werden, um dein Problem an der Wurzel zu packen.

Ich merkte beispielsweise, dass ich unter Druck sehr ungesund aß. Daher fragte ich mich, wie ich mehr auf mich achten kann und ich am besten Stress und Druck reduziere. Ich habe dann durch Umdenken mehr Gelassenheit in mein Leben gebracht und zusätzlich jeden Tag ein paar Minuten meditiert. Zugegeben, es war nicht einfach und zu Beginn ging mir das Ganze auf den Keks, da ich eher eine quirlige Person bin. Jetzt liebe ich diesen neuen Aspekt an meinem Leben und meiner Persönlichkeit.

Das wichtigste dabei ist das Prinzip der Minimalkonstanz: Mach eine kleine Veränderung und diese dafür jeden Tag. Ja, J-E-D-E-N Tag. Und das mindestens einen Monat lang. Erst dann entscheidest du, ob es das Richtige für dich ist, oder ob du etwas anderes ausprobierst. Gib dir so die Chance eine neue Gewohnheit in dein Leben zu integrieren. Denn warum sollten wir nicht im Laufe unseres Lebens facettenreicher werden?

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Beobachten und Entdecken was dir gut tut und wie du dein Leben durch eine neue Gewohnheit bereichern kannst!

Deine Verena

Gesunde Frühstücksideen ohne Zucker findest du in meinem gratis E Book.

Wenn du selbst Tipps und Erfahrungen zum Umgang mit emotionalem Essen hast, freue ich mich sehr über deinen Kommentar.

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